

Eine Biogurke aus Marokko eingeschweißt in eine dicke Plastikhülle – hat das noch irgendwas mit nachhaltigem Konsum zu tun? Regional ist das neue Bio, das wissen wir ja mittlerweile, aber was ist eigentlich mit der Verpackung? Es scheint, dass alle Lebensmittel immer doppelt und dreifach in irgendwelchen Folien, Tüten und Boxen verschachtelt wurden um dann für die nächsten 1000 Jahre die Weltmeere zu vergiften (WWF spricht von 8 Millionen (!!!) Müllteilen, die jeden Tag im Meer landen, meistens aus Plastik).
Wo also anfangen diesen Teufelskreis zu durchbrechen? Wenn die verpackten Lebensmittel beim Konsumenten im Supermarkt ankommen, scheint es ja schon zu spät zu sein, dann bleibt nur noch das Recycling. Die Antwort lautet „Precycling“, das zumindest sagen Sara Wolf und Milena Glimbovski. Die beiden jungen Frauen haben es sich zur Aufgabe gemacht mit „Original Unverpackt“ den ersten Supermarkt in Deutschland, der auf Einwegverpackungen verzichtet, zu gründen. „Precycling“ orientiert sich an der Zero Waste Philosophie, das heißt vom Erzeuger bis zum Konsumenten soll Müll vermieden werden. Im Supermarkt kaufen die Kunden nur so viel wie sie wirklich brauchen, es gibt keine vorgefertigten Maße und Größen. Jeder bringt sein eigenes Behältnis mit, in dem die Einkäufe nach Hause transportiert werden.
Ein wunderbare Idee, die mit diversen Innovationspreisen und Stipendien ausgezeichnet wurde. Der Supermarkt soll nun endlich mit Hilfe einer Crowdfunding Kampagne Realität werden und natürlich könnt ihr sie unterstützen!
Unter www.startnext.de/de/original-unverpackt gibt es mehr Infos!
Original Unverpackt
Web: http://original-unverpackt.de/
Facebook: www.facebook.com/OriginalUnverpackt
Fotos: Original Unverpackt